Ihre Verpackungsmengen für LUCID — aus den Bestellungen berechnet, nach Material zusammengefasst

Für kleine und mittlere Onlinehändler: Sie hinterlegen einmal, welche Verpackung zu welchem Produkt und Versand gehört, die Mengen werden aus Ihren Bestellungen nach Papier, Kunststoff, Glas und weiteren Materialarten berechnet, und die Werte für die Datenmeldung und die Meldung an Ihr System stimmen überein.

Das brauche ich

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Was Sie bekommen

Verpackungen erfassenKarton, Polster, Folie, Klebeband — je Produkt oder Versandart.
Das brauche ich
Mengen berechnenGewichte aus den Bestellungen nach Materialart zusammengerechnet.
Das brauche ich
Meldung vorbereitenWerte für die Datenmeldung in LUCID und für Ihr System.
Das brauche ich
Plan und IstPlanmengen für das neue Jahr und Abgleich mit dem Ist.
Das brauche ich

Beispiel (fiktive Daten)

Onlineshop für Tee und Zubehör, 9 000 Pakete im Jahr. Hinterlegt sind drei Kartongrößen, Papierpolster und eine Kunststoffdose für losen Tee. Aus den Bestellungen des Jahres ergeben sich die Kilogramm je Material, dazu der Vergleich mit der Planmenge; die Werte gehen unverändert in LUCID und an das System.

Paket wählen

So funktioniert es

Wer in Deutschland Waren in Verpackungen an private Endverbraucher verschickt, gilt nach dem Verpackungsgesetz als Hersteller dieser Verpackungen. Dazu gehören auch der Versandkarton, das Füllmaterial und das Klebeband, die ein Onlinehändler selbst verwendet.

Der Händler muss sich im Verpackungsregister LUCID der Zentralen Stelle registrieren, seine Verpackungen bei einem System beteiligen und die Mengen nach Materialart melden — dem System und in LUCID. Die Angaben in beiden Meldungen müssen übereinstimmen.

Für kleine Händler ist das Schwierigste nicht die Meldung selbst, sondern die Zahl. Wie viele Kilogramm Pappe, Kunststoff oder Papier sind im letzten Jahr tatsächlich an Kunden gegangen? Oft wird geschätzt, und die Schätzung passt am Ende weder zum System noch zu den Bestellungen.

Die Software macht daraus eine Rechnung. Sie legen einmal Ihre Verpackungen an: jede Kartongröße, jedes Füllmaterial, jede Produktverpackung, mit Materialart und Gewicht. Dann ordnen Sie zu, welche Verpackung zu welchem Produkt oder welcher Versandart gehört.

Aus Ihren Bestellungen — aus dem Shop oder als Export — berechnet die Software, wie viele Verpackungen jeder Art verschickt wurden, und rechnet die Gewichte nach Materialart zusammen: Papier, Pappe und Karton, Kunststoffe, Glas, Eisenmetalle, Aluminium, Getränkekartons und sonstige Verbunde.

Am Ende des Zeitraums liegen die Werte für die Datenmeldung bereit, gegliedert so, wie LUCID sie abfragt. Dieselben Werte stehen für die Meldung an Ihr System zur Verfügung, damit beide Meldungen übereinstimmen. Sie tragen die Werte ein oder übernehmen sie als Datei.

Für das neue Jahr hilft die Software bei der Planmenge, die viele Systeme zu Beginn verlangen: Sie sehen die Mengen des Vorjahres und können sie an das erwartete Wachstum anpassen. Im Laufe des Jahres zeigt der Abgleich von Plan und Ist, ob eine Anpassung nötig wird.

Ändert sich etwas — neue Kartongröße, anderes Füllmaterial, ein neues Produkt mit eigener Verpackung —, passen Sie es an einer Stelle an, und alle folgenden Berechnungen nutzen die neue Zuordnung. Die Werte vergangener Zeiträume bleiben unverändert.

Verkaufen Sie über mehrere Kanäle, etwa den eigenen Shop und einen Marktplatz, werden die Bestellungen aller Kanäle zusammengerechnet. Pakete, die ins Ausland gehen, lassen sich getrennt ausweisen, weil sie nicht in die deutsche Meldung gehören.

Alle Berechnungen bleiben mit ihren Grundlagen gespeichert: Verpackungen, Gewichte, Zuordnungen und Bestellmengen. Fragt die Zentrale Stelle oder ein Prüfer nach, wie die Zahl entstanden ist, ist der Weg nachvollziehbar.

Der Einstieg dauert einen Abend: Verpackungen anlegen, einmal wiegen, Produkte zuordnen und die Bestellungen des Jahres einlesen. Die Software läuft im Browser, ohne Installation.

Die Software ist für kleine und mittlere Onlinehändler in Deutschland gedacht. Sie ist in Vorbereitung: Wir prüfen zuerst, ob Händler sie brauchen. Sie ersetzt weder die Registrierung in LUCID noch die Beteiligung an einem System und ist keine Rechtsberatung; verantwortlich für die Meldung bleibt der Hersteller.

Häufige Fragen

Muss ich als Onlinehändler Verpackungen melden?

Wer Versandverpackungen mit Ware an private Endverbraucher in Deutschland schickt, gilt nach dem Verpackungsgesetz als Hersteller und meldet die Mengen.

Woher kommen die Mengen?

Aus Ihren Bestellungen und den Verpackungen, die Sie einmal mit Material und Gewicht anlegen.

Meldet die Software selbst in LUCID?

Nein. Sie bereitet die Werte vor; die Meldung in LUCID und an das System machen Sie.

Ist das Rechtsberatung?

Nein. Verantwortlich für Registrierung, Systembeteiligung und Meldung bleibt der Hersteller.

Kann ich sie schon nutzen?

Noch nicht. Die Software ist in Vorbereitung, und wir prüfen, ob Händler sie brauchen.

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